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Das Meer liegt 1 km entfernt, das istgeeignet auch für weniger trainierte Leute. Einen Badestrand gibt es in Mujaste, 3 km vom Bauernhof. AmStrand liegen abwechselnd Steine und Sand und da trifft man interessantePflanzen. Wacholder bilden einen Schatten für die Landstraβe. Abends gehen wirauf den groβen Stein sitzen, um dem Sonnenuntergang zu beobachten. Auf dem Meerverrichten Schwanenpaare, Enten und Möwen ihre Alltagsdinge.
In der Umgebung des Bauernhofes gibt esGehölzwiesen, Eichenhaine, Pilz- und Beerenwälder. In dieser Gegend kann maninteressante Pflanzen finden wie das Helmknabenkraut (orchis militaris) und dengroβen Händelwurz (gymnadenia conopsea) und viele andere. Diese Pflanzen stehenunter Naturschutz. Wenn Sie in dieser Gegend spazieren gehen, bitten wir Sie,Orchideen nicht zu pflücken.
Auf unseren Wiesen wachsen auch vieleHeilpflanzen. Viele Menschen haben von seinen Krankheiten heilen können, wobei man die allergewöhnlichstenPflanzen kennengelernt hat, die man bisher für Unkraut gehalten hat. AuchPilzarten sind sehr spannend. Die letzten, die ich persönlich kennengelernthabe, sind zum Beispiel die Herbst-Trompete (craterellus cornucopides) und derPfeffer-Milchling (lactarius piperatus).
Um das Haus kann man Wildtiere spazierensehen, wie den Fuchs, dessen Mäusejagd spannend zu folgen ist. Der Fuchs istein sehr interessantes Tier. Zu vielen Menschen sagt man: „Er ist wie einNaturkind“. Warum? Da er so sorgenlos scheint. Auch der Fuchs gehört zuNaturkindern. Eines Tages guckte ich ausdem Küchenfenster und sah jemanden vom Dorfweg zu unserem Haus rennen. Das warein Hase, der Fuchs auf den Fersen. Der Hase machte plötzlich einen Sprung inden Wald. Der Fuchs hatte es sehr eilig und er bemerkte kaum, dass der Haseschon verschwunden war. Der Fuchs blieb hinter unserem Tor ratlos stehen: SeineJagdausbeute war er los, wieder sollte er mit einer Maus zufrieden sein.
Freilich haben wir auch gröβere Tiere, wieReh, Elch oder Wildschwein mit Ferkeln. Um sie zu beobachten, haben wir denBeobachtungsturm „Luks“ mit einem Wärmeschutz, besonders spannend ist es imHerbst dort die Natur zu beobachten.
Dass der Frühling da ist, erfahren wirzuerst vom Specht, der eifrig auf die Birke klettert und hämmert, um zumwertvollen Birkensaft zu gelangen. Vom Frühling bis zum Herbst klingt es in derganzen Umgebung vom Vogelgesang. Um den Johannistag kann man in der Umgebung nach einemJohanniswürmchen suchen und auch finden. In der Johannisnacht wirkt die Duftder frischen Birkenblätter aufregend auf alle Lebende.
Der Himmel ist märchenhaft. Eine besondereFarbenpracht sieht man am Himmel im August und September. Die Bäume beginnenlangsam, im Laub die Farben zu wechseln – ein spielerischer Sonnenuntergangversucht noch zwischen den Wolken und Bäumen und im Schatten auf demMeereswasser zu tänzeln. Unser Tag beginnt und endet jeden Abend mit dem Flugder Störche über unseren Hof. Danach kann man über den Herbst Voraussagenmachen. Wissen Sie, worüber der Wind uns berichten könnte? Man sagt: „Man sollsich den Wind um die Nase wehen lassen“. Das ist ja wahr! Kommen und hören Sie!